05/2018Top

Silicon Austria Labs: Headquarter kommt in die Steiermark

Jetzt ist es fix: Das neue österreichweite Forschungszentrum Silicon Austria Labs (SAL) wird von Graz aus neue Maßstäbe setzen.

Ziel der Forschungsinitiative Silicon Austria ist es, die heimischen F&E-Kompetenzen in der Elektronik und der Mikroelektronik zu bündeln und neben wissenschaftlichen Spitzenleistungen auch österreichische Unternehmen international ganz nach vorne zu bringen. An insgesamt drei Standorten, neben Graz noch Villach und Linz, wird an den Themen intelligente Sensorik, Leistungselektronik, Hochfrequenztechnik und Systemintegration geforscht – alles Schlüsselbereiche der Digitalisierung. Übrigens werden etwa 80 Prozent der österreichischen Mikroelektronik-Wertschöpfung in der Steiermark und in Kärnten erwirtschaftet.

SAL wird im Endausbau das drittgrößte Forschungszentrum Österreichs sein. Insgesamt werden 280 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren von Bund, den beteiligten Ländern und der Industrie investiert. Das Headquarter mit Geschäftsführung und Gesamtkoordination wird räumlich am Campus der TU Graz installiert. Hier wird auch die wissenschaftliche Leitung für den Forschungskomplex System-Integration installiert. Darunter versteht man das reibungslose Zusammenspiel unterschiedlicher Komponenten in Zukunftstechnologien, zum Beispiel von Radarsensoren, GPS-Empfang, Stromversorgung und Internetverbindung in einem selbstfahrenden Auto. Das SAL wird in den nächsten Jahren mehr als 200 neue, hoch qualifizierte Jobs in die Steiermark bringen. Derzeit laufen die letzten rechtlichen Vorbereitungen, und spätestens Anfang 2019 geht es mit der Forschungsarbeit los.

“Das Silicon Austria Lab ist ein wesentlicher Impuls für die Standortentwicklung und eine riesige Chance für nachhaltiges und zukunftsorientiertes Wachstum in der Steiermark.” Gerd Holzschlag, Mitglied im Management Board der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG

 

Foto ©BMVIT
Offizieller Startschuss: die Rahmenverträge für das Forschungszentrum Silicon Austria Labs
wurden beim Forum Alpbach unterzeichnet. Michael Strugl, Gaby Schaunig, Norbert Hofer, Barbara Eibinger-Miedl, Sabine Herlitschka, Lothar Roitner (v.l.)
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