02/2017

Megaförderung für Mikroelektronik

Mit einem Call fördert die SFG die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Ohne Mikroelektronik funktioniert heutzutage gar nichts mehr. Elektronische Steuerungen in Maschinen, das Navi im Auto, der USB-Stick am Laptop – die Miniprozessoren sind überall und werden immer kleiner und leistungsfähiger. Und sind damit auch ein maßgeblicher Faktor bei der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt.

Mit der Gründung des Mikroelektronik Clusters Silicon Alps mischen die Steiermark und Kärnten in diesem Forschungsgebiet im europäischen Spitzenfeld kräftig mit. Der gleichnamige F&E-Call, für den die SFG 3,8 Millionen Euro zur Verfügung stellt, soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter vorantreiben. Im Fokus stehen dabei Projekte, die in Kooperation von mindestens einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung in den Technologiefeldern smart systems integration, dependable & secure systems, embedded software und process technologies inkl. packaging umgesetzt werden.

Die Einreichfrist läuft bis 31. Juli 2017. Eine Jury entscheidet über die Vergabe der Förderung.

Wer: Konsortien bestehend aus mindestens einem Unternehmen jeder Größenordnung aus Kärnten oder der Steiermark und mindestens einer Forschungseinrichtung aus eben diesen Bundesländern.

Was: F&E-Projekte der experimentellen Entwicklung sowie der industriellen Forschung aus den Technologiefeldern systems integration, dependable & secure systems, embedded software und process technologies inkl. packaging in den Stärkefeldern smart sensors, NFC&RFID oder power electronics.

Wie viel: gestaffelt nach Unternehmensgröße und Forschungskategorie zwischen 35 und 85 % der Projektkosten.

 

Weitere Informationen unter https://www.ffg.at/siliconalps

 

Download: Infosheet SFG Silicon Alps

Silicon!Alps © FFG

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